Sicherheitsrelevante Empfehlungen im Fall nicht funktionsfähiger Notduschen

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Daten von Eurobitume weisen auf einen zunehmenden Trend nicht funktionsbereiter Notduschen hin, der sich im Winter während längerer Perioden mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt noch verstärken dürfte. Eurobitume empfiehlt nachdrücklich, dass keine Tätigkeiten, die mit dem Umgang mit heißem Bitumen verbunden sind, z. B. das Be- oder Entladen, stattfinden sollten, wenn keine funktionsfähige Notdusche vorhanden ist.

Bitumen und bitumenhaltige Bindemittel werden im Allgemeinen bei hohen Temperaturen gelagert, verladen und ausgeliefert. Da der Kontakt von heißem Bitumen mit ungeschützter Haut oder Augen zu schweren Verbrennungen führen kann, hat Eurobitume verfahrenstechnische und technische Leitfäden zur sicheren Anlieferung entwickelt.

Es ist jedoch wahrscheinlich, dass es gelegentlich zu unvorhergesehenen Ereignissen kommt, die zu unkontrolliertem Produktverlust führen. Deshalb sind Maßnahmen zur Abmilderung der Auswirkungen so wichtig. Dazu gehören Dinge wie Flanschabdeckungen, persönliche Schutzausrüstung (PSA) und Notduschen.

Eurobitumes Hinweise zu Notduschen führen eindeutig aus: “Es ist sicherzustellen, dass die Notduschen bei jedem Wetter, insbesondere auch in Frostperioden, sicher funktionieren.”

Das Fehlen einer funktionsfähigen Notdusche setzt sowohl Fahrer als auch anderes Personal, das mit dem Umgang und Auslieferung von heißem Bitumen zu tun hat, einem erhöhten Verbrennungsrisiko aus, was für die Mitglieder von Eurobitume nicht akzeptabel ist. Die Bereitstellung von Schläuchen, Eimern usw. als Alternative zu funktionsfähigen Notduschen ist ebenfalls nicht akzeptabel.

Um allen, die mit Bitumen und bitumenhaltigen Materialien umgehen, zu helfen, sich selbst zu schützen, indem sie die relevanten Richtlinien für bewährte Praktiken befolgen, hat Eurobitume eine umfangreiche Reihe von Leitfäden für den sicheren Umgang mit Bitumen erstellt, die auf der Eurobitume-Website verfügbar sind.